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Volksbank Weserbergland eG
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TAH vom 9. April 2009

„Auf Lorbeeren ausgeruht und Geld verloren“

 






Holzminden.
Auszubildende Katrin Duda, 
Marketingleiter Dirk Papenberg und Praktikantin
Isabelle Piscitelli (von links) werten die Daten des 
Börsencups aus.
Zwischenstand des Volksbank-Börsencups 2009 / Anmeldungen weiterhin möglich 
Holzminden (cst). Gerade noch war das Konto prall gefüllt, im nächsten Moment stehen auf der Anzeige rote Zahlen. Was sich anhört, wie bittere Realität auf den Finanzmärkten, ist zum Glück nur das Börsenspiel der Volksbank Weserbergland. Das allerdings findet unter realen Börsenbedingungen statt, wenn auch die Teilnehmer ihr Können an der Börse ganz ohne Risiko beweisen können. Bereits 30 Schülergruppen und 170 Privatkunden nehmen online am Börsencup 2009 teil, das der TAH wieder präsentiert. Einsteigen in die Welt von DAX und Co. kann jeder. Noch bis zum letzten Spieltag am 30. April ist die Anmeldung möglich. 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz in der Schülerwertung und das damit verbundene Preisgeld von 250 Euro liefern sich zurzeit die Gruppe „maverick1990“ und „sinep“. Aus dem Anfangskapital von 100.000 Euro investierten die Gruppen am Börsenmarkt in unterschiedliche Aktien. Die Transaktionen laufen dabei online über die Internetseite der Bank. „Wir haben auf die Commerzbank- Aktien und auf die von BMW gesetzt“, so erklärt Nils Grewe das Erfolgsrezept
von „sinep“. Infos holen sich die jungen Broker vor allem über das Internet. So wie Marvin Sonntag und seine Gruppe „fog-11“. „Wir verlassen uns auf die Website onvista.de.“ Auf dieser Seite werden, eigentlich für Profis, Wertpapieranalysen durchgeführt. „Auch der Nachrichtensender N24 liefert uns manchmal wertvolle Börsentipps“, so Sonntag weiter. Auch seine Gruppe setzt vor allem auf die Automobilbranche. 

Jederzeit kann man sich auf den Seiten der Volksbank Weserbergland einloggen und mit Werten aus DAX, MDAX, SDAX, TecDAX, EuroStoxx und ausgewählten Fonds von 9 bis 17.30 Uhr handeln. Viel über die Funktionsweise der Börse haben die Schüler bereits gelernt. „Am Anfang lief es gut für uns, dann haben wir uns auf unseren Lorbeeren ausgeruht und Geld verloren“, so Grewe weiter. 

Im Privatkunden-Ranking zieht der Spieler „börsencrash“ an der Spitze einsam seine Kreise. Das Anfangskapital konnte er fast verdoppeln. Mit etwas Abstand folgen dann „maine coon“ und „grinsekatze“. Am 30. April wird ausgewertet. Der Spieler und die Gruppe mit den höchsten Depots gewinnen. 

„Die Schülergruppen und auch die Privatkunden sind aktiv bei der Sache“, so Dirk Papenberg, Marketingleiter der Volksbank Weserbergland. Mit echtem Geld würden die Schüler allerdings nicht an der Börse handeln. „Ich würde die 100.000 Euro lieber in ein Sparkonto stecken“, so Marvin Sonntag.