TAH vom 3. April 2009
Zulauf in turbulenten Zeiten

Holzminden. Der Volksbank Vorstand: Jürgen Freitag (links) und Manfred Schäfer. Trotz weltweiter Finanzkrise können sie über eine stabile Entwicklung ihrer Bank berichten.
Volksbank Weserbergland sieht sich weiterhin auf stabilem Kurs
Holzminden (r). Trotz weltweiter Bankenkrise ist die Volksbank Weserbergland unverändert auf stabilem Kurs. Gerade in der aktuellen Finanzkrise zeigt sich die Stärke des genossen- schaftlichen Geschäftsmodells. Insbesondere die hohe Zahl von mehr als 800 neuen Kundenverbindungen wertet der Vorstand der Volksbank als deutliches Signal für das große Vertrauen in die Genossenschaftsbank. Das betreute Kundenwertvolumen betrug zum Jahresende mehr als 530 Mio. EUR.
„Mit über 25.000 Kunden und mehr als 10.000 Miteigentümern sind wir eine kraftvolle Gemeinschaft.“ bekräftigt Jürgen Freitag, Vorstandsvorsitzender der Volksbank. Die Steigerung bei den Kundeneinlagen um 2,9 % sei im Wesentlichen auf Geldzuflüsse von außen zurückzuführen. „Auf dem Gipfel der Finanzkrise haben wir etwa ein Drittel des Zuwachses von Anlegern erhalten, die bisher nicht zu unseren Kunden gehörten.“ Die größten Zuflüsse ergaben sich im Bereich der Termineinlagen mit einem Volumenzuwachs von rund 18 Millionen Euro.
„Als fest in der Region verankertes Institut arbeiten wir ausschließlich für und mit unseren regionalen Geschäftspartnern und sind nicht auf anonyme Kapitalgeber angewiesen!“ stellt Jürgen Freitag die Philosophie des Hauses dar. „Unser Geschäftsmodell beruht auf einer langfristigen, vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden. Gerade angesichts der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten schätzen uns unsere Kunden als verlässlichen Ansprechpartner.“ Vorstand Manfred Schäfer ergänzt: „Unser ausschließlich regionales Geschäft hat sich als äußerst zeitgemäß und krisenfest erwiesen. Die Volksbank Weserbergland ist da zu Hause, wo unsere Kunden und Eigentümer auch sind. Viele dieser Kunden sind uns schon seit Jahrzehnten, häufig auch über Generationen hinweg, verbunden“.
Die der Bank anvertrauten Gelder werden in erster Linie für die Vergabe von Krediten an mittelständische Unternehmen, Landwirte und Privatkunden in der Region verwendet. Allein in 2008 wurden 465 neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von mehr als 25 Millionen Euro bewilligt. Vorstandschef Jürgen Freitag: „Wir sind auch weiterhin in der Lage, jeden vertretbaren Kreditwunsch zu erfüllen.“ Und weiter: „Wir streben nicht das schnelle Geschäft, sondern die lebenslange Partnerschaft zu unseren Kunden an. Wir setzen seit Jahren auf Kontinuität und eine qualifizierte Betreuung und nicht auf extreme Eigenkapitalrenditen.“ Auch in Zeiten nicht funktionierender Finanzmärkte und eines immer härter werdenden Wettbewerbs mit sinkenden Margen steht für die Volksbank die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder und Kunden im Mittelpunkt. „Das unterscheidet uns von Jenen, die für den kurzfristigen Profit unverhältnismässige Risiken eingegangen sind.“ sagt Manfred Schäfer. Um auch künftig gesundes und qualifiziertes Wachstum zu generieren, werde sich die Volksbank auch weiterhin allein auf ihren regionalen Geschäftsbereich konzentrieren. Aufgrund der guten Entwicklung der Bank soll an die Miteigentümer der Bank wiederum eine attraktive Dividende in Höhe von 5,25 % ausgeschüttet werden.
Schäfer befürwortet grundsätzlich, dass die Kontrollen im Kreditgewerbe verschärft werden. „Hiermit meine ich aber vor allem die Prüfung der global agierenden Finanzkonzerne und ihrer außerbilanziellen Zweckgesellschaften, die entscheidend zu dem heutigen Ausmaß der Finanzkrise beigetragen haben. Erst wenn diese „Versteckspiele“ aufhören, kehrt auch das Vertrauen in die Banken zurück.“
Trotz Finanzkrise ist die Volksbank nicht von ihrem Anspruch abgewichen, auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. So hat die Genossenschaftsbank im letzten Jahr wieder mehr als 50.000 EUR an Vereine und Organisationen in den Bereichen Jugend, Sport, Kultur und Soziales ausgeschüttet. Jürgen Freitag: „Wir fühlen uns dieser Region und den hier lebenden Menschen verbunden und werden auch in Sachen Spenden und Sponsoring weiterhin ein verlässlicher Partner sein“.
Trotz der negativen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Vorstand für das Jahr 2009 zuversichtlich und verhalten optimistisch gestimmt. Freitag und Schäfer rechnen mit einer insgesamt zufriedenstellenden Entwicklung ihrer Bank. Die Voraussetzungen dafür sind gut. „Wir bauen unverändert auf die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die starke Kundenbindung und die wirtschaftliche Stärke unserer Bank sowie darauf, dass es uns auch im Jahre 2009 wiederum gelingt, mit innovativen Ideen die Zukunft unserer Bank erfolgreich zu gestalten,“ bekräftigt Jürgen Freitag.
Holzminden (r). Trotz weltweiter Bankenkrise ist die Volksbank Weserbergland unverändert auf stabilem Kurs. Gerade in der aktuellen Finanzkrise zeigt sich die Stärke des genossen- schaftlichen Geschäftsmodells. Insbesondere die hohe Zahl von mehr als 800 neuen Kundenverbindungen wertet der Vorstand der Volksbank als deutliches Signal für das große Vertrauen in die Genossenschaftsbank. Das betreute Kundenwertvolumen betrug zum Jahresende mehr als 530 Mio. EUR.
„Mit über 25.000 Kunden und mehr als 10.000 Miteigentümern sind wir eine kraftvolle Gemeinschaft.“ bekräftigt Jürgen Freitag, Vorstandsvorsitzender der Volksbank. Die Steigerung bei den Kundeneinlagen um 2,9 % sei im Wesentlichen auf Geldzuflüsse von außen zurückzuführen. „Auf dem Gipfel der Finanzkrise haben wir etwa ein Drittel des Zuwachses von Anlegern erhalten, die bisher nicht zu unseren Kunden gehörten.“ Die größten Zuflüsse ergaben sich im Bereich der Termineinlagen mit einem Volumenzuwachs von rund 18 Millionen Euro.
„Als fest in der Region verankertes Institut arbeiten wir ausschließlich für und mit unseren regionalen Geschäftspartnern und sind nicht auf anonyme Kapitalgeber angewiesen!“ stellt Jürgen Freitag die Philosophie des Hauses dar. „Unser Geschäftsmodell beruht auf einer langfristigen, vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden. Gerade angesichts der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten schätzen uns unsere Kunden als verlässlichen Ansprechpartner.“ Vorstand Manfred Schäfer ergänzt: „Unser ausschließlich regionales Geschäft hat sich als äußerst zeitgemäß und krisenfest erwiesen. Die Volksbank Weserbergland ist da zu Hause, wo unsere Kunden und Eigentümer auch sind. Viele dieser Kunden sind uns schon seit Jahrzehnten, häufig auch über Generationen hinweg, verbunden“.
Die der Bank anvertrauten Gelder werden in erster Linie für die Vergabe von Krediten an mittelständische Unternehmen, Landwirte und Privatkunden in der Region verwendet. Allein in 2008 wurden 465 neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von mehr als 25 Millionen Euro bewilligt. Vorstandschef Jürgen Freitag: „Wir sind auch weiterhin in der Lage, jeden vertretbaren Kreditwunsch zu erfüllen.“ Und weiter: „Wir streben nicht das schnelle Geschäft, sondern die lebenslange Partnerschaft zu unseren Kunden an. Wir setzen seit Jahren auf Kontinuität und eine qualifizierte Betreuung und nicht auf extreme Eigenkapitalrenditen.“ Auch in Zeiten nicht funktionierender Finanzmärkte und eines immer härter werdenden Wettbewerbs mit sinkenden Margen steht für die Volksbank die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder und Kunden im Mittelpunkt. „Das unterscheidet uns von Jenen, die für den kurzfristigen Profit unverhältnismässige Risiken eingegangen sind.“ sagt Manfred Schäfer. Um auch künftig gesundes und qualifiziertes Wachstum zu generieren, werde sich die Volksbank auch weiterhin allein auf ihren regionalen Geschäftsbereich konzentrieren. Aufgrund der guten Entwicklung der Bank soll an die Miteigentümer der Bank wiederum eine attraktive Dividende in Höhe von 5,25 % ausgeschüttet werden.
Schäfer befürwortet grundsätzlich, dass die Kontrollen im Kreditgewerbe verschärft werden. „Hiermit meine ich aber vor allem die Prüfung der global agierenden Finanzkonzerne und ihrer außerbilanziellen Zweckgesellschaften, die entscheidend zu dem heutigen Ausmaß der Finanzkrise beigetragen haben. Erst wenn diese „Versteckspiele“ aufhören, kehrt auch das Vertrauen in die Banken zurück.“
Trotz Finanzkrise ist die Volksbank nicht von ihrem Anspruch abgewichen, auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. So hat die Genossenschaftsbank im letzten Jahr wieder mehr als 50.000 EUR an Vereine und Organisationen in den Bereichen Jugend, Sport, Kultur und Soziales ausgeschüttet. Jürgen Freitag: „Wir fühlen uns dieser Region und den hier lebenden Menschen verbunden und werden auch in Sachen Spenden und Sponsoring weiterhin ein verlässlicher Partner sein“.
Trotz der negativen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Vorstand für das Jahr 2009 zuversichtlich und verhalten optimistisch gestimmt. Freitag und Schäfer rechnen mit einer insgesamt zufriedenstellenden Entwicklung ihrer Bank. Die Voraussetzungen dafür sind gut. „Wir bauen unverändert auf die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die starke Kundenbindung und die wirtschaftliche Stärke unserer Bank sowie darauf, dass es uns auch im Jahre 2009 wiederum gelingt, mit innovativen Ideen die Zukunft unserer Bank erfolgreich zu gestalten,“ bekräftigt Jürgen Freitag.
