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Volksbank Weserbergland eG
BLZ: 27290087
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TAH vom 03. April 2008

Volksbank Weserbergland baut ihre Position weiter aus

 

Die Bankdirektoren Jürgen Freitag (links) und Manfred Schäfer ziehen für die Volksbank Weserbergland eine positive Bilanz.
Kräftiges Wachstum im Anlagevolumen / Starkes Wertpapiergeschäft 

Holzminden (r). Trotz weltweiter Finanzkrise hat sich die Volksbank Weserbergland im Geschäftsjahr 2007 erfolgreich auf dem Finanzmarkt behauptet „Von der Finanzkrise ist unsere Bank nicht betroffen. Unser Geschäftsmodell beruht auf einer langfristigen, vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden. Gerade angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten schätzen uns unsere Kunden als verlässlichen Ansprechpartner. Unser regionales Geschäft macht uns weitestgehend immun gegen derartige Marktverwerfungen. Auch deshalb haben wir die Auswirkungen der weltweiten Subprime-Krise unbeschadet überstanden. “, bekräftigt Jürgen Freitag, Vorstandsvorsitzender der Volksbank.

Begünstigt wurde die gute Entwicklung der Bank durch den konjunkturellen Aufschwung, der nun auch spürbar in der heimischen Region angekommen ist und zu einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit führte. „Das sind die Rahmenbedingungen, die den Menschen und damit der Wirtschaft in der Region wieder Zuversicht geben“, bestätigt sein Vorstandskollege Manfred Schäfer. „Davon hat auch das Firmenkreditgeschäft unserer Volksbank profitiert. Viele mittelständische Unternehmen haben investiert und dabei gern auf die Unterstützung der Bank des regionalen Mittelstandes zurückgegriffen.“

Besonders erfreulich hat sich das von der Bank betreute Geldanlagevolumen entwickelt. Der Renner war wiederum das Tagesgeldkonto VR-Flex mit attraktiver Verzinsung und täglicher Verfügbarkeit. „Mit VR-Flex haben wir ein konkurrenzfähiges Produkt, mit dem wir den Lockangeboten der Direktbanken erfolgreich entgegenwirken“, erklärt Manfred Schäfer. Der nun seit Jahren anhaltende Aufwärtstrend im DAX mit einem Plus von 22 % allein in 2007 führte zu einer starken Belebung des Wertpapiergeschäftes. Gefragt waren aber auch wieder Zertifikate, die interessante Zinschancen eröffnen. „Unsere Anlageberatung genießt bei unseren Kunden einen sehr guten Ruf“, bekräftigt Jürgen Freitag. „Hier unterscheiden wir uns deutlich von einer Direktbank. Deren Tätigkeit endet beim Produktverkauf an den Kunden. Es gibt keine begleitende Betreuung nach dem Kauf. Das kann für den Kunden teuer werden“, so Freitag weiter.

Gerade dem Thema Altersvorsorge hat sich die Volksbank im besonderen Maße angenommen. „Die Riester-Rente bildet aufgrund der hohen staatlichen Förderung und der zusätzlichen Steuervorteile den Grundstein für die Eigenvorsorge eines jeden Arbeitnehmers“, betont Bankdirektor Freitag. Stolz ist der Vorstand darauf, dass die UniProfiRente der verbundeigenen Union Investment von der Zeitschrift „FinanzTest“ wiederum als bestes fondsbasiertes Riesterprodukt ausgezeichnet worden ist.

Einige Kreditinstitute haben ihre Kunden mit dem Verkauf ihrer Kredite an internationale Finanzinvestoren schockiert. Darunter waren auch Kredite, die von den Kreditnehmern einwandfrei bedient worden sind und die sich jetzt der Gefahr ausgesetzt sehen, dass ihr Häuschen von der Käufergesellschaft verwertet wird. „Das ist eine Praxis, die es bei der Volksbank Weserbergland nie gegeben hat und von der wir uns auch für die Zukunft ausdrücklich distanzieren. Wir bleiben der verlässliche Partner unserer Kunden - in guten wie in schlechten Zeiten.“, erklärt Bankdirektor Schäfer.

Mit der Ertragslage der Bank ist der Vorstand zufrieden. Aufgrund der guten Entwicklung der Bank soll der Vertreterversammlung am 7. Juli 2008 wiederum die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 5,25 % vorgeschlagen werden.

1Ein Beratungsschwerpunkt der Volksbank liegt in diesem Jahr in der Vorbereitung der Kunden auf die Abgeltungssteuer, die ab dem 1. Januar 2009 zur Anwendung kommt. Dafür müssen die Weichen rechtzeitig gestellt werden, um bestehende Vorteile der bis Jahresende geltenden Besteuerung auch in die Jahre 2009 und später zu übertragen oder sich bereits jetzt die Vorteile der zukünftigen Besteuerung zu sichern. Im Rahmen regionaler Mitgliederversammlungen sollen die Kunden einen umfassenden Überblick über dieses Thema bekommen. Diese allgemeine Information ersetzt jedoch nicht die persönliche Beratung durch den Finanzberater der Volksbank. „Man kann keine allgemeingültigen Empfehlungen zur Abgeltungssteuer geben. Jeder Kunde muss nach seinen persönlichen Verhältnissen beraten werden“, erläutert Jürgen Freitag.

Der Vorstand sieht optimistisch in die Zukunft. „Aufgrund der starken Marktstellung unserer Bank in dieser Region fühlen wir uns für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.“ bekräftigen beide Vorstände.