TAH vom 25. Juni 2008
Hornissen - zu Unrecht verfolgte Tiere
Wanderausstellung des NABU-Kreisverbandes Höxter in der Volksbank Weserbergland Holzminden
Holzminden (fee). Es dreht sich alles rund um die Hornisse bei der Wanderausstellung „Schützt die Hornissen“ des NABU-Kreisverbandes Höxter, die bis zum 3. Juli im Eingangsbereich der Volksband Weserbergland in Holzminden bestaunt werden kann. Unterstützung bei der Umsetzung der Ausstellung bekam der NABU-Kreisverband Höxter vom Kreisverband Holzminden und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.
Mit einem Hornissenvolk am Haus oder im Garten friedlich zusammenleben? Das ist für viele Menschen unvorstellbar. Leider werden auch heute noch Hornissenvölker ausgeräuchert, vergiftet oder verbrannt. Das anerzogene Ammenmärchen aus der Kindheit, die als „Horrorwesen“ bezeichneten Tiere können mit drei Stichen einen Menschen töten, schürt die Angst der Menschen noch mehr. Der NABU-Kreisverband Höxter, der sich seit dem Jahr 2000 aktiv für den Hornissenschutz einsetzt, will mit seiner Wanderausstellung zum Thema Hornissen Vorurteilen entgegenwirken, die ganz und gar zu Unrecht bestehen. Der Naturschutzbund will aufzeigen, dass es sich friedlich mit diesen bemerkenswerten Tieren zusammenleben lässt und dass sie schützungswürdig sind. Zudem will der NABU Menschen für sich gewinnen, die sich ehrenamtlich für den Hornissen- und Wespenschutz einsetzen, um diesen auf der „Roten Liste“ stehenden Tieren eine Chance in unserer Welt zu geben. Aus acht beidseitig beschrifteten Infotafeln besteht die Ausstellung „Schützt die Hornissen“, die zurzeit der Volksbank Weserbergland Holzminden zu sehen ist. Die Stellwände informieren den Betrachter unter anderem über die Lebensweise dieser faszinierenden Tiere, die Art und Weise, wie ein Hornissennest von Experten umgesiedelt wird und wie man selbst einen Hornissenkasten bauen kann. Alle Themenbereiche sind mit vielen beeindruckenden Fotos bebildert. Interessant sind insbesondere die Fotos, die zeigen, an welchen für den Menschen unmöglichsten Stellen die gelb-schwarzen Tiere ihre Nester bauen. Mit zur Ausstellung „Schütz die Hornissen“ gehört neben den Stellwänden auch der „Quizomat“ der NABU-Kreisgruppe Holzminden. An sechs kniffligen Fragen zum Thema Hornisse und Wespe kann man sein Wissen testen. Ein echtes, ausgedientes Hornissennest, ein wahres Meisterwerk, gehört mit zur Ausstellung sowie ein Imkeranzug, den man aus nächster Nähe betrachten kann.
Holzminden (fee). Es dreht sich alles rund um die Hornisse bei der Wanderausstellung „Schützt die Hornissen“ des NABU-Kreisverbandes Höxter, die bis zum 3. Juli im Eingangsbereich der Volksband Weserbergland in Holzminden bestaunt werden kann. Unterstützung bei der Umsetzung der Ausstellung bekam der NABU-Kreisverband Höxter vom Kreisverband Holzminden und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.
Mit einem Hornissenvolk am Haus oder im Garten friedlich zusammenleben? Das ist für viele Menschen unvorstellbar. Leider werden auch heute noch Hornissenvölker ausgeräuchert, vergiftet oder verbrannt. Das anerzogene Ammenmärchen aus der Kindheit, die als „Horrorwesen“ bezeichneten Tiere können mit drei Stichen einen Menschen töten, schürt die Angst der Menschen noch mehr. Der NABU-Kreisverband Höxter, der sich seit dem Jahr 2000 aktiv für den Hornissenschutz einsetzt, will mit seiner Wanderausstellung zum Thema Hornissen Vorurteilen entgegenwirken, die ganz und gar zu Unrecht bestehen. Der Naturschutzbund will aufzeigen, dass es sich friedlich mit diesen bemerkenswerten Tieren zusammenleben lässt und dass sie schützungswürdig sind. Zudem will der NABU Menschen für sich gewinnen, die sich ehrenamtlich für den Hornissen- und Wespenschutz einsetzen, um diesen auf der „Roten Liste“ stehenden Tieren eine Chance in unserer Welt zu geben. Aus acht beidseitig beschrifteten Infotafeln besteht die Ausstellung „Schützt die Hornissen“, die zurzeit der Volksbank Weserbergland Holzminden zu sehen ist. Die Stellwände informieren den Betrachter unter anderem über die Lebensweise dieser faszinierenden Tiere, die Art und Weise, wie ein Hornissennest von Experten umgesiedelt wird und wie man selbst einen Hornissenkasten bauen kann. Alle Themenbereiche sind mit vielen beeindruckenden Fotos bebildert. Interessant sind insbesondere die Fotos, die zeigen, an welchen für den Menschen unmöglichsten Stellen die gelb-schwarzen Tiere ihre Nester bauen. Mit zur Ausstellung „Schütz die Hornissen“ gehört neben den Stellwänden auch der „Quizomat“ der NABU-Kreisgruppe Holzminden. An sechs kniffligen Fragen zum Thema Hornisse und Wespe kann man sein Wissen testen. Ein echtes, ausgedientes Hornissennest, ein wahres Meisterwerk, gehört mit zur Ausstellung sowie ein Imkeranzug, den man aus nächster Nähe betrachten kann.
